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AKTUELLES

Kaufverhaltensforschung und Neuromarketing

Montag, den 19. Oktober 2015 um 08:49 Uhr

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Neuer Lehrauftrag an der FRESENIUS Hochschule in Idstein

Im Oktober halte ich eine Vorlesung über „Quantitative Kaufverhaltensforschung“ im Masterstudiengang „Sustainable Marketing & Leadership“ an der FRESENIUS Hochschule in Idstein. Es ist wieder eine tolle Aufgabe eine Vorlesung zu einem so spannenden Thema zu konzipieren.

Die Kaufverhaltensforschung ist ein Teilgebiet der Marktforschung und sieht ihre Aufgabe grundlegend darin, die zentralen Determinanten des Verhaltens von Käufern und Verbrauchern zu bestimmen und für Erklärungsansätze zu sorgen. Dabei geht es zum einen um die Fragestellung: „Wer kauft was, wieviel, wann und wo?“ Diese Parameter lassen sich seit geraumer Zeit bereits über die klassischen Marktforschungsinstrumente messen und analysieren. Doch zum anderen geht es viel mehr um das brennende Thema des „Warum?“
Beschäftigen wir uns näher mit dem „Warum“ , stoßen wir neben den Analysenmethoden des beispielsweise Emotion-Tracking, unweigerlich auf den Bereich des Neuromarketings, als ein noch recht junges Teilgebiet des Marketings. Die Disziplin versucht anhand psychologischer und neuro-physiologischer Experimente Ergebnisse für die Marktforschung zu gewinnen und sie für den erfolgreichen Verkauf von Produkten einzusetzen. Aufgrund dieses Fokus ist das Neuromarketing jedoch teilweise umstritten. Die Befürworter gehen davon aus, dass sich Kunden mehr aufgrund ihrer Emotionen für ein Produkt entscheiden und selten rationale Entscheidungen beim Einkauf fällen. Die Gegner befürchten eine tiefergehende Form der Manipulation.

Der Mensch ist und bleibt ein hoch emotionales und soziales Wesen getrieben von unbändiger Neugierde und immer auf der Suche nach Belohnung. Immer wieder versuchen wir, unser Belohnungssystem, auch Nucleus Accumbens, zu aktivieren, um uns besser zu fühlen. Die Suche nach dem guten Gefühl, das wir erleben, wenn wir uns etwas gönnen (z.B. Schokolade), wenn eine Handlung zum Erfolg führt, wenn wir schöne Dinge betrachten - all das wird begleitet durch Dopamin Ausschüttungen im Nucleus Accumbens.

Gerne wird vor allem die Werbung in die Schublade der emotionalen Manipulation gesteckt. Und mit der Diskussion über die Chancen und Risiken des Neuromarketings gewinnt diese Diskussion noch erheblich an Bedeutung. Ich persönlich denke, dass wir diese Risiken beherrschen können und sehe eine Chance darin, zu lernen, wie wir noch feinfühliger und individueller auf unsere Zielgruppen eingehen können, damit wir nicht alle irgendwann im unüberschaubaren Werbedschungel untergehen und im Meer der nicht mehr zielgerichteten Werbeflut ertrinken.

   

Schöne Berichterstattung im IHK Magazin Saarland über den Vortrag bei der Existenzgründungsinitiative

Montag, den 17. März 2014 um 11:40 Uhr

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Einführung in die Grundlagen des Marketing im Rahmen der GSG Management Akademie Lebach

Donnerstag, den 12. Dezember 2013 um 17:32 Uhr

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Am kommenden Samstag, den 14. Dezember 2013 erhalten die Schüler- innen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Lebach (GSG) von Anja Persch erste Einblicke in die Grundlagen des Marketing. „Die Vorlesung ist sehr verständlich und praxisorientiert aufgebaut und vermittelt spanndend erste Eindrücke in die komplexe Welt des Marketing als marktorientierte Unternehmensführung,“ erklärt Anja Persch.

Samstagmorgens freiwillig in die Schule? Und das an 14 Samstagen über ein Jahr verteilt? Dazu ein Arbeitstag an der HTW (Hochschule für Technik und Wirtschaft) und vier Betriebsbesichtigungen zusätzlich zum Unterricht? Einige Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Lebach (GSG) haben sich genau dafür entschieden. Sie drücken von 09.00 bis 12.30 Uhr an 14 Samstagen freiwillig die Schulbank, um durch die GSG-Management-Akademie eine Zusatzqualifikation für Beruf oder Studium zu erwerben. Mit dem einjährigen Programm, das sich an Schülerinnen und Schüler der Klassestufen zehn bis zwölf richtet, soll Interesse an betriebswirtschaftlichen Themen geweckt werden.

Das Programm wird organisiert von Professor Dr. Stefan Georg von der HTW. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhalten im Anschluss ein aussagekräftiges Zertifikat aus dem Inhalte, Umfang und erreichte Leistung hervorgehen. Nach dem Initialisierungsworkshop von Prof. Georg über die Voraussetzungen für eine unternehmerische Tätigkeit, standen bisher schon Themen an wie Ideenwerkstatt und Kreativitätstechniken, Projektmanagement, Aufbau eines Business Planes und Rechtliche Grundlagen.

   

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